Diese sieben Symptome sollten Sie nie ignorieren
Ein kleiner Schmerz, ein wenig Übelkeit: Unser Körper sendet uns dauernd Signale. Doch welche deuten auf ernsthafte Krankheiten hin?
Der amerikanische Arzt Dr. Neil Shulman erklärt in seinem Buch Your Body's Red Light Warning Signals (Die dringendsten Warnsignale Ihres Körpers), welche Symptome schnelles Handeln erfordern.
Rasanter Gewichtsverlust oder Zunahme
Über ein paar Kilo weniger freut sich jeder, der gerade eine Diät macht. Sollten Sie allerdings genauso viel essen wie immer, nicht plötzlich zur Sportskanone mutiert sein und dennoch immer weniger wiegen, kommt eine ernsthafte Erkrankung in Frage.
Beispielsweise bei Eierstockkrebs geschieht genau das Gegenteil. Durch Wasser im Bauch, können Frauen bei gleichem Essverhalten rasant zunehmen. Wenn sich also Ihr Gewicht über Jahre nicht geändert hat und Sie ohne äußeren Grund zu- oder abnehmen, gehen Sie zum Arzt!
Schwarzer Stuhlgang
Die Farbe des Stuhls wechselt, je nachdem was wir essen. Ist er jedoch schwarz („Teerstuhl“), deutet das auf eine Blutung hin. Der Verdacht fällt auf ein blutendes Magengeschwür oder Krebs im Verlauf des Darmes. Bemerken Sie jedoch frisches rotes Blut auf Ihrem Toilettenpapier, rührt das meist von Hämorrhoiden oder kleinen Hautrissen her. Auch damit sollten Sie sich an ihren Arzt wenden.
Plötzliche heftige Kopfschmerzen
Schmerzen, stärker als Sie sie je erlebt haben, können auf eine plötzliche Gehirnblutung hindeuten. Wenn Sie dann nicht schnell handeln, drohen starke Hirnschäden oder Tod. Ein Aneurysma, eine Fehlbildung der Gehirnarterien, ist zwar selten, doch ist damit die Gefahr einer Blutung auch schon für junge Menschen groß. Aneurysmen sind Ausstülpungen der Adern, an denen die Wand der Gefäße schwächer ist. Daher drohen sie zu platzen.
Verwaschene Sprache, Lähmungen, Schwäche, Kribbeln, brennende Schmerzen, Taubheit und Verwirrtheit können alle Zeichen für einen beginnenden Schlaganfall sein. Wird dieser schnell behandelt, kann Sie das vor bleibenden Gehirnschäden bewahren oder sogar Ihr Leben retten.
Hinter den Symptomen steht entweder ein Gerinnsel in einem Blutgefäß im Gehirn oder eine Hirnblutung.
Kopfschmerzen mit steifem Hals und Fieber treten bei einer Hirnhautentzündung (Meningitis) auf. Wer also mit seinem Kinn nicht mehr zur Brust kommt, sollte zum Arzt.
Sind Bakterien schuld, kann die Meningitis gut mit Antibiotika behandelt und so bleibende Hirnschäden vermieden werden.
Scheidenblutungen nach den Wechseljahren müssen Frauen immer alarmieren. Dahinter kann Gebärmutterkrebs stecken. Wird der früh erkannt, kann er sehr viel besser behandelt werden.
Ein Knoten im Hoden oder in der Leiste sollte dagegen Männer immer in Alarmbereitschaft versetzen. Hodenkrebs wird meist von den Männern selbst bemerkt. Daher am besten einmal pro Woche tasten, ob sich eine auffällige Veränderung ergeben hat. Das kann man sich zur Gewohnheit unter der Dusche machen – wie Haare waschen.