Kino in einer neuen Dimension

Veröffentlicht auf von Moritz Schmid

Moderne 3D-Verfahren holen Schauspieler, Tiere oder Objekte zum Greifen nah in den Kinosaal. Hier erfahrten Sie,  welche Techniken es gibt und wo Sie 3D-Filme live erleben.


Den Traum vom dreidimensionalen Kino gibt es schon länger. Die Ergebnisse der Versuche, ihn zu realisieren, waren bisher eher bescheiden. Mit Rot-Grün-Pappbrillen und vergleichsweise einfachen Methoden war ein Raumgefühl nur ansatzweise zu erleben. Das soll sich jetzt ändern!


Digitale 3D-Technik: Die Zuschauer benötigen zwar immer noch eine Spezialbrille, doch der 3D-Eindruck kommt der Realität immer näher.


Ein Grund ist die Digitaltechnik, dank der die Filmdaten per Festplatte zu den Kinos gelangen.


Diese Projektionsverfahren stehen in Konkurrenz: XpanD, RealD, Dolby Digital 3D, das Doppelprojektionsverfahren und das koreanische MasterImage.


3D-Angebote mit analoger Technik gibt es weiterhin, etwa das Imax-3D-Verfahren. Hier spielen zwei Projektoren zeitgleich je einen Film für das rechte und das linke Auge ab. Die große Herausforderung dabei: Beide Projektoren müssen absolut synchron laufen, sonst flimmert das Bild. Während Digitalsysteme damit keine Problem haben, treten bei analogen Geräten gelegentlich Schwierigkeiten auf.


Schlag gegen Raubkopierer: Kinobetreiber freuen sich auf die verbesserte 3D-Technik, weil sie mehr Zuschauer in die Vorstellungen  lockt. Außerdem verhindert sie unerlaubtes Abfilmen und die anschließende Verbreitung der Kassenschlager im Internet: Wer 3D-Projektionen mit einer normalen Kamera aufnimmt, erzielt nur eine grausige Bildqualität.

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Veröffentlicht in Technikwelt

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